Bei meiner Arbeit mit Linux führt es mich trotz allem Komforts den es mittlerweile für Linux gibt immer wieder zurück zur Konsole.

Mein bevorzugter Editor dort nennt sich VIM. Große Teile von Insulae sind in ihm entstanden.

Also schnell installiert:

sudo apt-get install vim

VIM ist allerdings mitnichten nur ein einfacher Editor für die Konsole. Er lässt sich gut mittels Skripten erweitern und anpassen. Zum Beispiel mit Syntaxeinfärbung für Python und PHP.

Um die Syntaxeinfärbung auch gleich beim Laden einer Datei zu starten müssen die Quelldateien in einem speziellen Verzeichnis liegen sowie in der Konfigurationsdatei von Vim eine Zeile eingetragen werden. Alles schnell angelegt:

mkdir \~/.vim
mkdir \~/.vim/syntax

Normalerweise liegt die Konfigurationsdatei .vimrc direkt im Homeverzeichnis. Ich ziehe es allerdings vor die Dateien einer Anwendung, in diesem Falle eben VIM, unter einem Verzeichnis zu konzentrieren. Also lege ich sie im oben bereits angelegten Verzeichnis an und erstelle dann einen Symlink an den eigentlichen Ort damit VIM sie dennoch findet. Wenn ich gezwungen werde eine Sicherung meiner VIM-Einstellungen durchzuführen muss ich nur ein Verzeichnis anpacken. Also:

touch \~/.vim/vimrc

In diese muss noch die Zeile "syntax on" eingetragen werden. Um eventuelle Inkompatibilitäten gleich zu umgehen schadet ein "set term=ansi" ebenfalls nicht.

Nun noch den schon erwähnten Symlink anlegen:

ln -s \~/.vim/vimrc \~/.vimrc

Fertig. Theoretisch ist VIM nun (für mich) einsatzbereit. Fehlen nur noch die Definitionen für die Farbschemata von Python und PHP.

Für Python nutze ich folgendes Skript:[http://www.vim.org/scripts/script.php?script_id=79][], für PHP nutze ich folgendes: [http://www.vim.org/scripts/script.php?script_id=4159][]

Beide .vim-Dateien müssen in den Ordner \~/.vim/syntax abgelegt werden. Das war es auch schon.

In der Konfiguration kann natürlich noch mehr abgelegt werden. Zum Beispiel wie weit ein Tab sein soll. Beispielhaft meine derzeitige Konfiguration: