Auch auf dem Schlachtfeld werden heutzutage die Informationen, deren schnelle Uebermittlung sowie Vernetzte Systeme immer wichtiger. Dies hat auch das US Militaer erkannt und laesst nun von der Firma iRobot "WLAN-Roboter" entwickeln.

Was hat es damit auf sich? Diese kleinen Roboter sollen von den Truppen im Einsatzgebiet abgeworfen werden. Bei Aktivierung versuchen diese Einheiten sodann sich mit anderen Einheiten zu verbinden und ein Ad-hoc-Netzwerk aufzubauen. Dabei sollen sie auch noch in der Lage sein sich geringfuegig von ihren Abwurfpositionen zu bewegen um so "besseren Empfang" zu erhalten.

Das bedeutet ? Theoretisch koennen diese Roboter in Massen abgeworfen werden und so neben dem Aufbau einer Kommunikationsinfrastruktur den Truppen auch gleich Informationen ueber die Umgebung liefern. Sofern sie mit entsprechenden Sensoren ausgeruestet sind. Sie koennten so top-aktuelle und sehr genaue Informationen liefern. Und sie sind unempfindlicher gegen Angriffe des Feindes da keine feste Infrastruktur durch den Feind angegriffen werden kann. Selbst wenn einzelne Zellen ausgeschaltet sind kann sich ein solches Netz wieder neu konfigurieren und den Ausfall ausgleichen. Und nebenbei: ein Angreiffer wird seine Position verraten wenn die Roboter nach und nach ausfallen. Sofern die Mobilitaet der Roboter auch entsprechend ist, koennte sich das ganze Netzwerk mit den vorstossenden Truppen an die Front verlagern. Von alleine.

Auch wenn ich jetzt vielleicht sehr spekuliere, aber wenn die Teile wirklich so guenstig sein werden die angepeilt, dann koennen sie in Massen in Feindesland platziert werden. Viele solcher kleinen Einheiten ist nur schwer beileibe zu ruecken sofern nicht die genutzten Frequenzen komplett gestoert werden. Was sich auch zum Nachteil fuer den Stoerer sein herausstellen kann.

Nichts destotrotz ist das dahinter stehende Prinzip nichts neues. Solche Ad-hoc-Netzwerke sind besonders im Freifunk sehr beliebt. Stichpunkt z.B. Openwrt.

Im Blogbeutel findet sich zu diesem Thema auch ein sehr amuesantes Bild.