Nicht nur Dokumente oder die Kommunikation an sich können zurückverfolgbare Spuren hinterlassen, auch die Metadaten in einem Dokument an sich enthalten potentiell Inhalte welche den Ersteller identifizieren können.

Um sich dieses Themas anzunehmen gibt es mittlerweile genügend Software. Ein Tool dafür ist mat, kurz für Metadata Anonymisation Toolkit. Einziger Haken, es kann immer nur eine Datei bearbeiten. Da ich allerdings oft auch mehrere Onlineartikel hintereinander als PDF abspeichere will ich nicht jedes Mal mat explizit aufrufen. Also habe ich mir noch ein kleines Shellskript drumherum gebastelt welches für mich alle Dateien eines vorgegebenen Dateityps in einem Verzeichnis bearbeitet. Gleichzeitig werden im Dateinamen eventuelle Leerzeichen gegen Unterstriche ausgetauscht.

Die Benutzung ist, wenn mat an sich im System bereits vorhanden ist, simpel. Einfach ein

strip_metadata [Dateityp]

eingeben und alle Dokumente des mit [Dateityp] spezifizierten Typs werden von mat bereinigt. Fertig.

Die ganze Thematik wird auch noch einmal auf mat.boum.org oder auch bei den Reporters without Borders.